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Wirtschaftlichkeitsbetrachtung:sonne 3

Herkömmliche Öl- oder Gas-Heizungen wurden in den 80er Jahren mit bis zu 24 KW Leistung installiert. Diese Leistung wird fast ununterbrochen zur Verfügung gestellt. Das sogenannte konventionelle Heizsystem verursacht laufende Kosten von Kaminkehrergebühren über Wartungskosten, wie Reinigen und Einstellen der Abgaswerte, in nicht unerheblichem Maße. Bei einem Preis von ca. 96 ct. pro Liter Heizöl im Jahre 2012, und einen Verbrauch von 2800 Litern zu Grunde gelegt, entstehen hier Kosten von 2688 €. Dafür bekommt man momentan 12.800 KW/h Strom. Gas- und Ölheizungen sind vom Verbrauch fast gleich zu stellen. Für diese Heizungen, wie sie auch heute noch gebaut werden, ist immer elektrische Energie nötig. Diese wird zum Betreiben eines Gebläses, Ölpumpe und für die Steuerung verbraucht, hierfür belaufen sich die Kosten auf ca. 160 €/a. Die Kaminkehrer Gebühren mit 120€ kommen hinzu. Für dieses Geld bekommt man im Moment rund 1333 KW/h Strom. Mit diesen 1333 KW/h kann eine Infrarotplatte mit 600 Watt 2221 Stunden betrieben werden. Eine Heizperiode beginnend im Oktober bis April sind ca. 210 Tage (5040 Stunden). Mit der Summe aus 12800 KW/h und 1333 KW/h, also 14133 KW/h und einer installierten Leistung von 5,1 KW kann 2771 Stunden geheizt werden. Da aber nur ein Gleichzeitigkeitsfaktor von ca. 0,7 vorliegt, erhöht sich die Zeit auf 3958 Stunden reine Heizzeit. Auf Grund der Eigenschaft, dass IR-Heizungen Strahlungswärme und fast keine Konvektionswärme haben, muss eine IR-Heizung nur mit einer Vorlaufzeit von 3 Stunden + aktive Zeit betrieben werden. Als aktive Zeit nehmen wir 16:30 Uhr bis 22:00 Uhr an. Das sind 8,5 Stunden Netto-Heizzeit pro Tag, ergeben sich 38,25 KW/h bei Volllast. Unter Berücksichtigung des GZF von 0,7 kommen dadurch nur max. 26,77 KW/h zusammen. Dies ergibt einen Kostenaufwand von 5,62 € pro Tag. Auf die Heiztage hochgerechnet sind das 1180 €. Weniger als die Hälfte von Heizöl oder Gas. Wenn Heizstrom erhältlich ist (EVU abhängig), der mit 17 ct. pro KW/h zu Buche schlägt, dann kostet ein Winter 955 €. Das ist ca. 1/3 der Summe was an Öl- oder Gaskosten zu tragen sind.

Die Installation einer Heizung kostet rund 15.000 – 20.000 Euro. Dem gegenüber stehen Anschaffungskosten einer IR-Heizung mit ca. 7500 € (Berechnungsgrundlage 100m²). Diese Angaben beruhen auf Berechnungen einer Bausubstanz anno 1990. Die Verbräuche auf heutige Niedrigenergiehäuser sind selbstverständlich analog zu reduzieren.

Ganz schlimm sieht es bei alten Nachtspeicherheizungen aus.
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Nachtspeicherheizungen müssen einen Tag oder zumindest in der Nacht vorher aufgeladen werden, damit ihre Wärme zur Verfügung steht. Gerade in der Übergangszeit, wo nicht jeden Tag geheizt werden muss, ist das ein unwirtschaftliches Betriebsverhalten. Außerdem sind die Öfen morgens nach dem Aufheizen am heißesten, meist braucht man die Wärme aber abends. Dem momentanen Heizstrompreis von ca. 17 ct. zu Grunde gelegt, bei einer Ofenleistung von 6 KW kostet eine Ladung und 9 Stunden Betrieb rund 9 €. Eine IR-Heizung mit 600 Watt kann damit 88 Stunden betrieben werden. Das innere eines Nachtspeicherofens kann bis zu 650°C heiß werden. Durch das eingebaute Gebläse wird Staub aus der Raumluft angesaugt und an der heißen Oberfläche regelrecht verbrannt, was einen dumpfen, modrigen Geruch hervorruft. Ein ganz übler Effekt für Allergiker. Weiter ist es so, dass, wenn nun an einem schönen Tag der Ofen nicht gebraucht wird, da die Sonne schon für genügend Wärme sorgt, die Energie für die Aufladung des Ofens zu 25% vergeudet wurde. Dies erklärt sich aus dem natürlichen Wärmeverlust über die Oberfläche des Ofens. Nachtspeicherheizungen müssen gereinigt werden um größere Verstaubung vorzubeugen.

Allgemein ist es so, dass Strahlungswärme als angenehmer empfunden wird, als eine höhere Lufttemperatur. Die Strahlungswärme an herkömmlichen Heizungen ist als sehr gering einzustufen.

Der Gegensatz dazu ist hier die IR-Heizung, die einen sehr hohen Strahlungsanteil aufweist. Die IR-Heizung kann selbstverständlich auch mit Photovoltaik betrieben werden. Sei es im Inselbetrieb oder die Variante „Eigennutzung“. Bei dieser Möglichkeit gilt das Motto „einmal bezahlen, dauerhafte Vorteile“. Bereits bei einer installierten PV-Leistung von 7,5Kwp werden in den Heizmonaten September bis Mai jeden Tag im Schnitt 16,5 Kwh erzeugt. Damit können 3 Platten mit je 600 Watt jeden Tag 9 Stunden betrieben werden. Im Sommer verkaufen Sie den Strom an den Energieversorger und nehmen das Geld im Winter zum Heizen her.

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